Pressemeldung Nr. 125 vom

Ausbringung von Genpflanzen gefährdet Wahlfreiheit der Verbraucher GRÜNE solidarisieren sich mit Braunschweiger Protestaktionen

Der agrarpolitische Sprecher der Landtagsgrünen Christian Meyer hat sich mit den friedlichen Protestaktionen in Braunschweig gegen die Aussaat von genmanipuliertem Mais solidarisiert.
"Die unter dem Deckmantel der Forschung betriebenen Freisetzungsversuche von genmanipulierten Pflanzen sind überflüssig und gefährlich", sagte der Grünen-Politiker am Freitag (heute) in Hannover. Die unkontrollierte Weiterverbreitung genmanipulierter Organismen und die Beeinträchtigung gentechnikfreier Landwirtschaft und Imkerei würden willentlich in Kauf genommen. Über die Hintertür der Koexistenzversuche solle der Boden für genmanipulierte Lebens- und Futtermittel bereitet werden, obwohl eine große Mehrheit der Wählerinnen und Wähler diese zu Recht ablehne. "Die in Braunschweig geplanten Versuche mit neuen genmanipulierten Maissorten dienen einzig dazu das Ausmaß der Auskreuzung dieser Maissorten in gentechnikfreie Felder zu beobachten. Dies zeigt, dass die Schädigung konventioneller und ökologischer Landwirtschaft bewusst beabsichtigt ist", so Meyer.

Die Grünen fordern daher das Verbot des Genmais MON810 auch auf die Ausbringung anderer Genpflanzen auszuweiten, da diese erhebliche Risiken für Umwelt, Verbraucher und Landwirtschaft bedeuten.

Meyer: "Die Wahlfreiheit, ob Genfood auf den Teller kommt oder nicht, wird durch das Bundesforschungsinstitut zerstört".

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