Pressemeldung Nr. 15 vom

Verweigerungshaltung schwächt Kommunen GRÜNE: Sander trägt nicht konstruktiv zur Reduzierung der Salzbelastung der Weser bei

Die Landtagsgrünen haben die Verweigerungshaltung von Umweltminister Sander beim Kampf gegen die Versalzung der Weser durch täglich bis zu 200 LKW-Ladungen Salz durch das Unternehmen K+S kritisiert.
Gerade jetzt sei es wichtig, den Druck auf K+S zu erhöhen, damit es endlich zu deutlichen Anstrengungen zur Minimierung der Salzabfälle in der Produktion kommt, sagte der naturschutzpolitische Sprecher Christian Meyer am Freitag in Hannover. "Gleichzeitig muss aber auch zügig eine dauerhafte Lösung für die noch Jahrhunderte bestehenden riesigen und das Grundwasser gefährdenden Salzhalden im Einzugsgebiet der Werra gefunden werden."

Umweltverbände, Bundesländer, Kommunen und Wasserexperten hatten dafür auch die Vorprüfung einer Nordseepipeline gefordert, um das Süsswassersystem Weser zu schützen.

Der Grünen-Politiker kritisierte in diesem Zusammenhang, dass Minister Sander die Prüfung eines vom Runden Tisch in Auftrag gegebenen Gutachtens abgelehnt hat, obwohl er in der Plenarsitzung einräumen musste, dass die jetzt offengelegte Zusammensetzung der Salzlauge nicht gegen eine Vermischung mit dem Nordseewasser spräche.

Meyer: "Die CDU-FDP-Landesregierung entlastet mit ihrem Nichtstun das Unternehmen K+S von den Kosten einer teuren Alternativplanung und schwächt damit den Kampf der Kommungen gegen die dauerhafte Versalzung der Weser."

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