"Otto Deppmeyer muss sich fragen lassen, welche Rolle er spielt" Agrarpolitiker Meyer für Erhalt der LUFA am Standort Hameln

Der regionale Abgeordnete und agrarpolitische Sprecher der Grünen Landtagsfraktion Christian Meyer hat sich entschieden für den Erhalt der Landwirtschaftlichen Forschungs- und Untersuchungsanstalt (LUFA) in Hameln ausgesprochen. Oberbürgermeisterin Susanne Lippmann hatte zunächst nur die lokalen Abgeordneten von CDU und SPD informiert.

 "Hier geht es um 90 Arbeitsplätze im strukturschwachen Weserbergland, die der Verlagerung nach Oldenburg zum Opfer fallen sollen. Dagegen sollten wir uns gemeinsam wehren", erklärte Meyer.

Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen will die Institute für Boden und Umwelt sowie für Düngemittel und Saatgut an den Standort Oldenburg verlegen. Dazu sollen auch Einsparungen beim Personal erfolgen. Eine Entscheidung darüber solle offenbar schon im Februar 2009 fallen, teilte der Grüne Landtagsabgeordnete mit.

Besonders entrüstet ist Meyer über den CDU-Landtagsabgeordneten Otto Deppmeyer, der als Kammer-Vorstand die Verlegung und den Abbau von Arbeitsplätzen öffentlich unterstützt hat. Meyer:"Herr Deppmeyer muss sich fragen lassen, ob er in Hannover eher die Interessen der Wählerinnen und Wähler in Hameln oder die Interessen der Landwirtschaftskammer vertritt."

Die Grünen setzen sich klar und eindeutig für ein Fortbestehen des Standortes in Hameln ein. "Es kann nicht sein, das strukturschwache Weserbergland weiter zugunsten einer  Konzentration in den großen Zentren ausbluten zu lassen", sagte Meyer, der in seiner Fraktion neben Landwirtschaft auch für den ländlichen Raum zuständig ist.

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