Minister Christian Meyer teilt hohe Beteiligung am Schulobstprogramm des Landes Niedersachsen mit 7 Schulen aus dem Landkreis Holzminden erhalten im neuen Schuljahr kostenlos Obst und Gemüse

Denn Studien zeigen, dass Kinder sich oft fehlernähren und zu wenig Vitamine zu sich nehmen. Die EU hat daher ein Schulobst- und Gemüseprogramm gestartet, um zur besseren Ernährung und Verbraucherbildung beizutragen. Denn nicht alle Kinder kennen das von zuhause. Meyer: „In der Gruppe probieren sie leichter auch mal etwas Neues aus, es macht Spaß einen Obstsalat zu schnippeln und sie lernen es zu schätzen, weil es einfach lecker ist.“

Der regionale Minister und Abgeordnete Christian Meyer konnte nun erfreut die teilnehmenden sieben Schulen aus dem Landkreis Holzminden benennen, die alle den Zuschlag zur Teilnahme am Programm bekommen haben.

Nach den Ferien können die Anne-Frank-Grundschule in Holzminden, die Förderschule an der Weser in Holzminden, die Astrid-Lindgren-Grundschule in Holzminden, die Hagentor-Grundschule Stadtoldendorf, die Münchhausen-Grundschule Bodenwerder, die Schule am Hagedorn in Deensen und die Grundschule Delligsen dreimal die Woche kostenlos mit Obst- und Gemüse beliefert werden. „Diese Grund- und Förderschulen aus dem Kreis haben sich erfolgreich beim Landwirtschaftsministerium beworben. Nach den Sommerferien kann es losgehen mit der kostenlosen Vitaminzufuhr für die Kleinen“, teilte Christian Meyer erfreut mit.

Teilnehmen am EU-Schulobstprogramm können Grundschulen von der 1. bis 4. Klasse und Förderschulen von Klasse 1-6. Voraussetzung ist, dass das Obst und Gemüse kostenlos verteilt wird und es pädagogische Begleitmaßnahmen wie eine Koch-AG, einen Ernährungsführerschein oder einen Besuch beim Obst- oder Gemüsebauern gibt. Die Schulen haben sowohl die Möglichkeit einen konventionellen Lieferanten oder einen ökologischen Lieferanten auszuwählen. Die Kosten übernehmen Land und EU. Die finanziellen Mittel hatten SPD und GRÜNE mit ihrer Landtagsmehrheit bereitgestellt. CDU und FDP hatten das Schulobstprogramm abgelehnt.

Niedersachsen und Bremen sind das 8. und 9. Bundesland, das am EU-Schulobstprogramm teilnimmt.

Christian Meyer: „Es ist uns sehr wichtig, dass bereits Grundschulkindern eine gesunde und vielseitige Ernährung mit frischem Obst und Gemüse nahegebracht wird. Das Schulobstprogramm wird schon jetzt zum Erfolgsprojekt. Die Nachfrage ist trotz der geringen Vorbereitungszeit enorm. Es ist ein äußerst attraktives Programm, um den Obst- und Gemüseverzehr in den Schulen zu stärken. Das Schulobstprogramm leistet nicht nur einen Beitrag zur Gesundheitsförderung, sondern kann und soll auch dazu beitragen, dass Kinder wieder regionale und saisonale Obst und Gemüsesorten kennenlernen und wissen, wie sie schmecken.“

Niedersachsen ist Obstbauland Nr. 1. „Da war es klar, dass wir neben sieben anderen Bundesländern auch endlich am aufgestockten EU-Schulobstprogramm teilnehmen. Wir setzen darauf, dass auch die niedersächsischen Obst- und Gemüsebauern diese Chance nutzen und gemeinsam mit den teilnehmenden Schulen für mehr heimisches Obst- und Gemüse in Niedersachsens Klassenzimmern sorgen,“ sagt Agrarminister Christian Meyer, der das Programm auf den Weg gebracht hatte.

Die ausgewählten Schulen müssen sich nun einen Lieferanten aussuchen, der das Obst und Gemüse portionsgerecht an die Schulen bringt. Dann kann es nach den Sommerferien mit jeweils drei Portionen vielfältiger Obst- und Gemüsesorten pro Woche losgehen. Mit der Abrechnung hat die Schule nichts zu tun, sie wird vom Lieferanten erledigt. Weitere Informationen gibt es auf www.schulobst.niedersachsen.de.

„Neben den 7 Schulen im Landkreis haben sich über 600 Grund- und Förderschulen in ganz Niedersachsen beworben. Das Interesse der Schulen für gesunde Ernährung ist groß.  Das Landwirtschaftsministerium hat nun für alle fristgerecht eingegangenen Anträge die Bewilligung erteilt“, sagte Meyer erfreut. Auch für verspätet eingegangene Anträge gibt es vielleicht noch die Möglichkeit ins Schulobstprogramm des Landes Niedersachsen aufgenommen zu werden.

Sofern im Verlaufe des Schuljahres weitere EU-Mittel zugewiesen werden sollten (z.B. nicht benötigte Mittel anderer Bundesländer) oder aufgrund der geschlossenen Liefervereinbarungen nicht das gesamte Budget gebunden werden kann, können voraussichtlich weitere Schulen nachrücken, deren Bewerbung nach Ablauf der Frist eingegangenen war. Angestrebt wird, möglichst viele interessierte schulische Einrichtungen an dem EU-Schulobstprogramm teilhaben zu lassen, um die zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel bestmöglich einzusetzen.

Christian Meyer kündigte an, eine der 7 teilnehmenden Schulen im Landkreis Holzminden demnächst zu besuchen.

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