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24. November 2011

GRÜNE: Wolfsschutz gehört in die Hände der Umweltverbände

Zu der beabsichtigten Übertragung des Wolfsmanagements in Niedersachsen an die Landesjägerschaft erklärt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Christian Meyer:

"Nach dem Skandal um die von ihm angezettelte und im letzten Moment abgesagte Staatsjagd im Harz zeigt der scheidende Umweltminister Hans-Heinrich Sander erneut seine große politische Neigung für die Jägerschaft. Ausgerechnet auf der Messe Pferd und Jagd wollen der Minister und der Präsident der Landesjägerschaft Dammann-Tamke eine Kooperationsvereinbarung unterschreiben, die die Jäger zu amtlich bestellten Wolfsschützern machen soll, während die Umweltverbände und viele weitere engagierte Wolfsschützer ausgebootet werden. Die Waidmänner, die sich angesichts mehrerer illegaler Abschüsse u.a. im Wendland bekanntlich bisher nicht als die Freunde der Wölfe erwiesen haben, sollen in Niedersachsen das Wolfsmanagement übernehmen. Damit wird der Bock zum Jäger gemacht. Der Wolf ist eine zu schützende und keine zu jagende Art und deshalb ist die Jägerschaft fehl am Platze."

 

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