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27. September 2010

GRÜNE kritisieren geplante CO2-Speicher in Salzkavernen

Keine neuen Versuchsendlager in Niedersachsen

Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Landtagsgrünen Christian Meyer hat den Gesetzentwurf der Bundesregierung für neue Versuchslager mit CO2-Abscheidungen in niedersächsischen Salzkavernen als "neuerlichen Kniefall vor den Interessen der Stromkonzerne" kritisiert. "Nach dem Desaster in der Asse brauchen wir keine neuen Experimente auf Kosten von Anwohnern und Umwelt", sagte der Grünen-Politiker am Montag (heute) in Hannover.  Meyer forderte die Landesregierung auf, im Bundesrat für die komplette Ablehnung des Gesetzentwurfs zu sorgen und die Anträge der Energieunternehmen auf großflächige Ausspülung von Salzkavernen in 17 Landkreisen zwischen Weser und Ems strikt abzulehnen.

Der Grünen-Politiker bezeichnete die CO2-Abscheidung und Speicherung als "unverantwortbare Hochrisikotechnologie", mit der wirkungsvolle Bemühungen zur CO2-Reduzierung umgangen werden. Es reiche nicht aus, dass Wirtschaftsminister Jörg Bode eine stärkere Beteiligung der Länder bei der Standortwahl und eine größere Akzeptanz der Bürger eingefordert hat. Meyer: "Nur durch die Beteiligung der Landesregierung wird die Technik nicht risikoärmer."

 

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