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1. Dezember 2008

GRÜNE: Stasi-Vorwürfe der Jägerschaft empörend

Gänsejagd und Drohungen gegen Naturschützer werden Thema im Landtag

Die Landtagsgrünen machen die Auseinandersetzung um die Gänsejagd zum Thema im Landtag. "Die Jagd auf Wildgänse ist grausam, unnötig und gefährdet die Artenvielfalt", sagte der naturschutzpolitische Sprecher Christian Meyer am Montag (heute) in Hannover. Auch für die Landwirte sei ein vernünftiges Schadensmanagement besser als die "Feuer-frei-Politik" der Landesregierung.

Als skandalös bezeichnete der Grünen-Politiker, dass die Jägerschaft Aurich die Namen und Wohnorte von Unterzeichnern einer Petition gegen die Praktiken der Gänsejagd als "Schwarze Liste" veröffentlicht hat. Viele Naturfreunde, die die Jagdpraxis kritisch beobachten wollten, fühlten sich nun bedroht. "Die Schwarze Liste und Bezeichnung von friedlichen Gänseschützern als Spione und Stasi sind empörend. Wir erwarten hier eine Entschuldigung und eine eindeutige Distanzierung durch die Landesjägerschaft", forderte Meyer.

Von der Landesregierung möchte der Grünen-Politiker wissen wie die Gänsejagd kontrolliert wird und was gegen die Bedrohung von Naturschützern durch Jäger unternommen werden soll.

Die von Meyer unterstützte Petition zum Schutz der Wildgänse finden Sie unter

http://www.gaensefreunde.de/protestmail/index.php

 

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