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14. April 2008

Keine politische Rückendeckung für KWS

Solidarität mit Besetzern des Genrüben-Versuchsfeldes

Die Landtagsgrünen haben sich mit den Besetzern eines Versuchsfeldes der KWS Saat AG für Genrüben solidarisiert und die Forderungen des Unternehmens nach "Rückendeckung durch die Politik" abgelehnt. "Die genmanipulierten Zuckerrüben stellen erhebliche Risiken für Mensch und Natur dar. Die geltenden Abstandsregelungen reichen bei weitem nicht, um eine Verunreinigung der gentechnikfreien Landwirtschaft zu verhindern", sagte der agrarpolitische Sprecher Christian Meyer am Montag in Hannover.

Die Forderung der KWS nach Abschaffung der Standortregister bezeichnete der Grünen-Politiker als "dreisten Vertuschungsversuch, um die Bevölkerung über das Agieren des Unternehmens im Unklaren zu lassen".

Meyer kritisierte in diesem Zusammenhang auch die Förderung der Genversuche der KWS durch die Landesregierung, die 600.000 Euro im Jahr 2006 bereitgestellt hat. "Es kann nicht sein, das die Freisetzungsversuche genmanipulierter Pflanzen in Niedersachsen mit Landesmitteln gefördert werden, während der alternative Anbau und Zuchtmethoden weiter vernachlässigt werden. Der Anbau-Versuch muss unverzüglich gestoppt werden."

 

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