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Nach unzähligen Tierschutz- und Lohndumpingskandalen trat die Ministerin Astrid Grotelüschen, wie wir Grüne es mehrfach gefordert hatten, im Dezember 2010 endlich zurück. Die Ministerin hatte Interessen des Unternehmens ihres Mannes (der zweitgrößten Putenbrüterei Deutschlands) mit ihren Amtsgeschäften verquickt. So wurden Studien zu Missständen in der Geflügelhaltung in ihrem Hause zurückgehalten. Auch gingen vorformulierte Faxe von ihrem persönlichen Anschluss an die von Tierquälerei beschuldigten Mäster. Außerdem duldete Frau Grotelüschen Niedriglöhne im von ihr als Prokuristin geführten Schlachthof, wie der NDR berichtete.
Eine Politikerin, die sich gegenüber Tierschutzverstößen ignorant verhält, als Lobbyistin der Massentierhaltung agiert und Lohndumping in der Fleischindustrie begünstigt, ist als Ministerin untragbar. Die Regierungsfraktionen und Ministerpräsident McAllister waren viel zu lange als ihre Verteidigerin aufgetreten, obwohl Christian Meyer im Landtag immer wieder neue Fakten über ihr befremdliches Treiben offenbarte.
Report-Mainz Bericht: Tierquälerei in Putenmastanlagen
Pressemitteilung: Familie von Ministerin Grotelüschen profitiert von tierquälerischer Putenhaltung
Pressemitteilung: Grüne fordern Anhörung zum Puten-Skandal - Ministerin lässt Fragen offen
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Spiegel- Artikel vom 19. August 2010: Neue Vorwürfe gegen Ministerin Grotelüschen
Pressemitteilung: Landwirtschaftsministerin muss bis zur Aufklärung aller Vorwürfe Amt ruhen lassen
Pressemitteilung: Agrarministerin wird zum Dauerärgernis
Pressemitteilung: GRÜNE sehen Kette von falschen Behauptungen Grotelüschens im Putenmast-Skandal