

Im Entwurf des neuen Landesraumordnungsprogramms der CDU/FDP-Landesregierung sind über 3000 ha zusätzliche Torfabbauflächen vorgesehen. Das wäre das größte Moorvernichtungsprogramm seit Jahren!
Und das in Zeiten von Klimawandel, Naturschutz und Debatten um künstliche CO2-Speicher wie CCS. Wir Grüne haben daher in einem Landtagsantrag, bei Veranstaltungen, Besuchsreisen und durch Pressearbeit zusammen mit den Naturschutzverbänden und den Kommunen für eine Streichung der zusätzlichen Torfflächen gestritten.
Mit Erfolg, wie die Hannoversche Allgemeine Zeitung am 5.8.2011 schreibt. Danach macht das zuständige Agrarministerium einen Rückzieher. "Es wird keine Erweiterung, eher eine leichte Verkleinerung der Torfabbauflächen geben." Das wäre ein guter Erfolg für den Natur-, Klima- und Landschaftsschutz!
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN treten weiter für ein endgültiges Ende des Torfabbaus, ein wirksames Moorschutzprogramm und für Alternativen zu Torfnutzung im Gartenbau ein.
Rede Christian Meyer: Keine Wunschlisten der Bodenabbauindustrie übernehmen - Landesraumordnungsprogramm zurückziehen - Torfabbau stoppen
Pressemitteilung: GRÜNE fordern Streichung neuer Torfabbauflächen im Landesraumordnungsprogramm - CDU und FDP betreiben Bevorratungspolitik für Rohstoffindustrie
Weitere Informationen sowie Tipps zum Gärtnern ohne Torf finden sich auf den